Satsang vom 28. Juli 2012

Drei Wege: Gyan-, Karma- und Bhakti-Yoga

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Bei allen Menschen ist das wichtigste Ziel des Lebens – die Erkenntnis von sich selbst, seiner Seele. In dem er sich selbst, seine Seele erkennt, fängt der Mensch an zu verstehen wer Gott ist, weil die Kraft, die sich in uns befindet, Gott ist.

Man kann dieser Kraft viele Namen geben, doch sie ist trotzdem einheitlich und befindet sich in jedem. Wenn man danach strebt, sich zu erkennen und sich mit Gott zu verbinden, dann heißt dies Yoga.

Es gibt drei Hauptwege: Gyan-Yoga, Karma-Yoga und Bhakti-Yoga.

Gyan-Yoga. Der Weg, den man geht, wenn man bestrebt ist, Gott durch das geistige Wissen zu erkennen. Dieser Weg ist der längste; die Menschen, die diesen Weg gehen, denken viel nach und analysieren viel mit dem Wunsch mehr über Gott zu Wissen. Auf diesem Weg entstehen immer viele Fragen. Damit das Nachdenken rein ist und man nur die Wahrheit aufnimmt, ist hier die Unterstützung des Lehrers sehr notwendig und wichtig.

Karma-Yoga. Die Meisten Menschen gehen diesen Weg. Sie leben ihr Leben, arbeiten und parallel vervollkommnen sie sich geistig. Auf diesem Weg sollte man immer seine Asakti (Anhänglichkeiten) kontrollieren. Man sollte handeln, aber nicht erwarten, dass das Ergebnis auf jeden Fall so sein wird wie man es will – das bedeutet auch ohne Anhänglichkeit zu leben. Wenn man Handlungen ausübt und sich daran anbindet, dann erschafft man Karma, und wenn man im Leben keine Anbindungen haben wird, dann wird dies zum Karma-Yoga und zur geistigen Vervollkommnung.

Bhakti-Yoga. Das ist der Weg der Menschen, die zu Gott mit dem Gefühl der Liebe, des Glaubens und der Hingabe gehen, wenn der Mensch mit Hilfe der Liebe sich mit Gott verbinden möchte. Auf diesem Weg gibt es keinen Platz für Logik und zum großen Nachdenken, ihn begleitet nur Liebe, innere Reinheit und Aufrichtigkeit, Hingabe und der Glaube an den, den man liebt. Dann verwandelt es sich in große Liebe und große Kraft, mit deren Hilfe man Gott erkennen kann.

All diese Wege können zur Erkenntnis Gottes führen, zur Verbindung mit Ihm und es ist sehr gut, wenn sie sich untereinander vereinigen. Wenn die Liebe da ist, und es werden Handlungen ausgeführt, dann kommt das Wissen. Wenn das Wissen und die Handlungen da sind, dann kommt später die wahrhaftige Liebe.

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