Satsang vom 23. Juni 2012.

Über das Mantra

Alles, was wir denken, sprechen und tun, schafft Karma. Es gibt gutes Karma und negatives Karma.
 
Wenn Sie etwas Schlechtes denken, sagen oder tun, dann entsteht negatives Karma, wenn sie etwas Gutes denken, sagen oder tun dann entsteht positives Karma. Nach diesem Prinzip funktioniert das ganze Universum. All Ihre Handlungen kehren, wie ein Echo, auf jeden Fall zu Ihnen zurück. Deshalb ist es wichtig, dass Ihre Gedanken, Worte und Taten nicht zur Entstehung von negativem Karma führen.
 
Um eine große Reinigung vom Negativen zu erzielen, damit gute Eigenschaften aufwachen, ist es sehr wichtig, den Namen Gottes zu wiederholen. Noch stärker wird diese Reinigung durch das Mantra erzielt. Das Mantra ist eine sehr große Kraft, sehr reine Worte und sehr reine Energie. Unser gesamtes Karma befindet sich in diesem Weltall in Form von Worten, es kommt zuerst als Gedanke, dann wird es als Wort gesprochen und erzeugt es im weiteren eine Handlung. Und wenn ein reines Wort, ein Mantra ausgesprochen wird, dann wird es die unreinen Worte, das negative Karma des Menschen reinigen, es nach und nach annullieren. Wenn Sie das Mantra häufiger wiederholen, verschwindet mit der Zeit das Negative, und positive Eigenschaften beginnen zu erwachen.
 
Das Mantra ist eine wirklich geistige Wissenschaft. Es bewirkt immer ein gutes Resultat, wenn der Mensch einiges berücksichtigt.
Erstens, bringt nicht jedes Mantra das gewünschte Resultat. Nur das Mantra gibt ein positives Ergebnis, das der Lehrer persönlich gegeben hat. Wenn der Lehrer das Mantra gibt, wird es lebendig und seine Kraft fängt sofort an zu arbeiten.
 
Zweitens, wenn Sie regelmäßig zu Hause die Praxis ausüben, dann  sollte alles, der physische Körper, die Kleidung, der Platz, wo Sie meditieren, und die Gebetskette, mithilfe derer Sie das Mantra wiederholen, rein sein.
 
Es ist sehr gut, wenn das Mantra morgens und abends wiederholt wird, wenn Sie Ihren Tag mit dem Mantra beginnen und ihn mit dem Mantra beenden, und Sie somit den vergangenen Tag Gott anbieten.
 
Es gibt drei Arten das Mantra zu wiederholen: laut (vachik dshap), flüsternd (upanshu dshap), in Gedanken (mansik dshap). Während der Anfangsetappe ist es besser, das Mantra laut zu wiederholen. Auch ist es besser, von Anfang an den Rhythmus, indem man das Mantra täglich wiederholt, zu bestimmen.
 
Das Wiederholen des Mantras, oder Dshap, ist eine sehr ernstzunehmende Praxis, und je ernster Sie diese nehmen, desto spürbarer wird das Resultat sein.